HOT NEWS – Sammelreviews

Glaubt ihr mir, dass ich täglich zwischen fünf und 10 Review- oder Interviewanfragen auf dem Tisch bezeihungsweise im Maileingang habe?

Danny Frischknecht

Eigentlich ist es mir egal, ob ihr das glaubt oder nicht – es ist einfach so. Somit ist es schlicht unmöglich, sie alle zu berücksichtigen. Eine seriöse Review inklusive mehr oder weniger aufwändiger Recherche, dem mehrfachen Anhören der Scheibe oder dem Betrachten von Videos der Band dauert schnell einige Stunden.
Rocknews wird deshalb etwas selektiver vorgehen. Reviews sehr bekannter oder uns wichtiger Bands werden wir weiterhin in voller Länge schreiben.
Zusätzlich werden wir sogenannte Sammelreviews machen. Das sind kurze Teaser zu Alben, die uns für unser Zielpublikum interessant erscheinen. Damit hoffen wir, euch mit zusätzlichen Infos zu versorgen und mehr Bands und Labels zu unterstützen.
Hier geht es gleich einmal los.

BULLRING – „Break Down The Gate“

BULLRING bieten fetten Hardrock und haben es geschafft, für ihr neues Album grosse Namen zu gewinnen. Alex De Rosso und Luca Princiotto spielen Leadgitarre auf zwei Songs.
Aber auch sonst braucht sich die Band nicht zu verstecken:

Auf dem Album finden sich das eine oder andere Brett, hervorheben möchte ich „Fear Killing Anthem“, das auch der einen oder anderen Thrash-Metalband gut anstehen würde.
Aber auch melodische Midtempo-Rocknummern sind zu finden wie etwa „Violet Song“.
„Amy And Me“ ist eine richtige Powerballade, Gitarrist Dave Pola beweist hier, dass die Gastgitarristen nicht eingeladen wurden, weil die Band das musikalisch nötig gehabt hätte.

„Break Down The Gate“ ist ein kraftvolles Rockalbum, das sich in jeder CD-Sammlung harter Musik gut macht!

Genre, Label, ErscheinungsdatumHardrock, Street Symphonyes Records, 6.9.2019
Lineup, GuestsRemo Ferrari: Vocals und Bass, Dave Pola: Guitars, Luca Ferraresi: Drums,
Guests
Alex De Rosso (Dokken): Lead Guitar on „You’re Just What You’re Fighting For“
Luca Princiotta (Doro, Blaze): Lead Guitar on „Snatch Your Tongue“
Tracklist01. Are You Shining?
02. You’re Just What You’re Fighting For
03. My Darkest Shadow
04. Violet’s Song
05. Dirty Paradise
06. Fear Killing Anthem
07. Jackhammer
08. Amy And Me
09. You Cannot Hurt Me
10. I’ll Snatch Your Tongue
11. I’m Too Old
12. Idea4
Onlinehttps://www.bullringband.com
https://www.facebook.com/bullringband
https://www.burningmindsgroup.com/street-symphonies
https://www.facebook.com/streetsymphonies
KOEN HERFST – „LEO“

KOEN HERFST ist einer der besten Drummer und hat mit verschiedensten Bands und Künstlern zusammengearbeitet, beispielsweise ARMIN VAN BUUREN, EPICA, THE GENTLE STORM, CHAOS oder DEW SCENTED.
Auf seinem zweiten Soloprojekt zeigt er wiederum, was ein Drummer musikalisch leisten kann. Das Album ist ziemlich progressiv und nicht einfach zu hören. Es ist ein Konzeptalbum, das sich mit dem Tod seines Vaters auseinandersetzt, den er nur zehnjährig verlor.
Anspieltipps in dem SInn kann ich hier nicht machen, dazu ist das Album zu „verwoben“.

Wer anspruchsvollen Sound mit verschiedenen hochklassigen Musikern mag, sollte hier zuschlagen. Denn eines ist schade aber ziemlich gewiss; dieses Porjekt wird man kaum jemals live sehen können…

Genre, Label, ErscheinungsdatumHeavy Metal, Pure Steel Records, 25.10.19
Lineup, GuestsJohn Cason; Vocals
Sven Böge; Rhythmus-, leadguitars, Bass
Martin Zellmer – Drums, Percussion
Tracklist1. Does Tomorrow Exist
2. Civil Unrest
3. Jackyl & Hyde
4. Kingdom Of Death
5. Doomonic Power
6. The Evil Elite
7. Confrontation On The Frontlines
8. Ritual Steel II
9. The Ritual Steel Hammer
Onlinewww.facebook.com/RITUALSTEEL/
www.facebook.com/martinzellmer
RITUAL STEEL – „V“

Es ist schon erstaunlich, dass RITUAL STEEL noch nicht mehr Aufmerksamkeit erhalten haben und nach knapp zwei Jahrzehnten immer noch als Insider-Tipp gelten. Dabei spielen die Jungs – notabene als Trio – eine richtig fette Metalmucke.
Da kommt klassischer HeavyMetal mit gutem Rhythmus-Fundamen rüber, darauf aufbauend eine kreftvolle Stimme und saubere Saitenarbeit.
Es ist schon so, dass der Band ein musikalisches Alleinstellungsmerkmal fehlt, das haben aber auch deutlich bekanntere Bands nicht.
Das Album „V“ liefert satten Heavy Metal, mit den insgesamt neun Tracks auf dem Album wird einem definitiv nicht langweilig, reinhören lohnt sich auf jeden Fall.

Genre, Label, ErscheinungsdatumHeavy Metal, Pure Steel Records, 25.10.19
Lineup, GuestsJohn Cason; Vocals
Sven Böge; Rhythmus-, leadguitars, Bass
Martin Zellmer – Drums, Percussion
Tracklist1. Does Tomorrow Exist
2. Civil Unrest
3. Jackyl & Hyde
4. Kingdom Of Death
5. Doomonic Power
6. The Evil Elite
7. Confrontation On The Frontlines
8. Ritual Steel II
9. The Ritual Steel Hammer
Onlinewww.facebook.com/RITUALSTEEL/
www.facebook.com/martinzellmer