Stadion Rock im Z7

„Bring Back Stadium Rock“ ist das Motto von Kissin‘ Dynamite. Auch wenn das Z7 kein Stadium ist, so trotzdem auf jeden Fall die passende Location für diesen Donnerstag!

Text: Alice Malherbe | Bilder: Claudia Chiodi

Die Vorband John Diva and the Rockets waren eigentlich auf meiner Wacken Liste, jedoch war ich davor und danach am anderen Ende des Festivals an einem Konzert – und so flogen sie wegen Zeitmangel raus. Da sie jedoch als Vorband von Kissing Dynamite am 11.04.2019 im Z7 auftraten – war das noch ein weiterer Grund nach Pratteln zu fahren.

John Diva and the Rockets of Love

Der Sänger, welcher sich John Diva nennt, hat als Roadie und später als Songwriter für andere Bands angefangen, bevor er vor ca. 6 Jahren mit seinen Bandmitgliedern als Coverband startete. Noch heute sind sie zweitweise als solche unterwegs, doch vermehrt mit eigenen Songs aus ihrem Anfang Jahr erschienen Album „Mama said Rock is Dead“. Auf diesem wird unter anderem Chris von Rohr als Creativ Supervisor genannt.

Wer auf gute alte Hardrock Musik aus den 80ern steht mit Einflüssen von Bon Jovi (den frühen Alben), Poison, Mötley Crüe, Whitesnake und Co., ist bei John Diva and the Rockets of Love genau richtig. Es fallen Vergleiche mit Steel Panther – jedoch ernsthafter und authentischer – was für mich persönlich ein plus darstellt.

Ein wenig Pink, Glitzer und die klassischen Banderos wie sie durch den Fernsehpiraten Jack Sparrow ein Revival hatten, gehören ebenso dazu wie die langen Haare. John Diva and the Rockets of Love sind eine solide Liveband welche die Freude am Spielen aufs Publikum übertragen konnten….  John Diva wird seinem Namen gerecht und liefert eine coole Show mit einem Hüftschwung der so manche Latina Neidisch werden lässt. Zudem beherrschen alle Bandmitglieder Ihr Handwerk und überzeugen bereits mit Ihrem Sound.

Eine Vorband die Lust auf mehr macht….

Online

https://www.facebook.com/johndiva.rocks/

Kissin’ Dynamite – Bring back the Stadiumrock

Bis zum Konzert kannte ich zwar das eine oder andere Lied, mehr aber nicht. 

Die Band welche sich nach dem AC/DC Song benannte – entstand während der Schulzeit. Unterdessen sind sie mit Ihrem 6ten Album unterwegs und starteten Ihr Konzert fulminant mit dem Hit „I got the fire“ vom neusten Album Ecstacy.

Von der ersten Minute als das Band Banner fiel – ging auf der Bühne die Post ab. Kissin’ Dynamite sind eine wirklich sehenswerte Liveband welche einem absolut mitreissen kann. Diese 5 Schwaben muss man einfach mindestens einmal im Leben live gesehen haben. Die Gitarristen und der Bassist geben sich abwechselnd ein Headbanger Duell oder liefern eine Status Quo 2.0 Show. Die ganze Bühne wird mit einbezogen inklusive der Nebelmaschinen. Als dann die Gastsängerin Anna Brunner von der Band Exit Eden für 2 Lieder auf die Bühne kommt – legen sie noch eine Schippe oben drauf.

Für die Ballade Heart of Stone wird ein Klavier auf die Bühne geschoben – persönlich hätte ich hier gerne ein Duett mit Anna Brunner gehört – welche in meinen Augen für diesen Song die ideale Stimme hätte. Doch auf Ihre Rückkehr mussten die Fans bis zum Schluss warten wo sie für den letzten Song nochmals auf die Bühne kam. Das Kissin’ Dynamite Fieber hat mich auf jeden Fall gepackt.

Online

https://www.facebook.com/Kissindynamiterocks/