ZAKK WYLDE – „Book Of Shadows II“ im Dynamo – schade…

ZAKK WYLDE – „Book Of Shadows II“ im Dynamo – schade…

…schade, dass einige Dinge – die nicht ganz unwichtig sind – nicht gestimmt haben. Ich mag ZAKK WYLDE als Frontmann der BLACK LABEL SOCIETY. Und ich war begeistert von seinem zweiten Soloalbum „Book Of Shadows II“, das vor Kurzem erschienen ist. So war für mich klar, dass das Konzert im Dynamo Pflicht ist.

Zuerst einmal an die Adresse des Dynamo; Gratulation! Seit dem Umbau bin ich nciht mehr dort gewesen, und was da geleistet wurde, darf sich sehen lassen. Der Saal ist endlich zu einem ausgewachsenen Konzertraum geworden. Er braucht sich vor einem Komplex nicht zu verstecken – von der Grösse einmal abgesehen. Und dass der Veranstalter dafür gesorgt hat, dass es einen Fotograben gibt – danke schön Olli!

Das Konzert war für mich hingegen eher enttäuschend. JARED JAMES NICHOLS war ein anständiger Bluesrock-Gitarrist mit Band. Anständig eben, aber nicht so wirklich knallend. Und dass ausgerechnet der Frontmann am schlechtesten ausgeleuchtet ist, finde ich etwas strange. Dass Supportbands selten wirklich gutes Licht haben, kennen wir. Aber so?

Zu ZAKK WYLDE; wie schon oben erwähnt fuhr ich mit grossen Erwartungen ans Konzert. Ich habe noch keinen schlechten Gig der BLACK LABEL SOCIETY erlebt und so stand für mich ausser Frage, dass ich auch im Dynamo auf meine Kosten komme. DAs war allerdings nur teilweise so. Klar, ZAKK spielt Gitarre wie ein junger Gott. Den BLS – Fans machte er seine Aufwartung zu Beginn der Show mit etwas härteren Klängen, die Balladen von „Book Of Shadows II“ fingen erst ab dem dritten Track an. Und von hier an ging es eher bergab. Ob nur ich das so empfunden habe, wer weiss.


Auf jeden Fall war der Gesang schlecht, teilweise die Töne nicht am richtigen Ort. WYLDE hat diesen eher schleppenden Klang, schmiert die Tonsprünge rauf und runter. Aber normalerweise mit den richtigen Tönen.
Am Samstag war der Gesang breiig und ungenau. Das mag am Mischer gelegen haben, am Raum lag es nicht. Und dann die Gitarrenarbeit. Wie gesagt, auf gewohnt hohem Niveau, ZAKK kann mit seinen sechs Saiten umgehen wie nur wenige andere. Aber das eine oder andere Mal war es einfach zuviel des Guten. Böse gesagt könnte man schon beinahe von „Gedudel“ sprechen, so exzessiv hat Wylde die Soli ausgedehnt, dem Publikum Tremolo um Tremolo um die Ohren gehauen.
wie gesagt, die meisten Fans werden mir widersprechen, über einige Dinge gnädig hinwegsehen – mich hat das Konzert nicht überzeugt. Schade, da werde ich mich wieder auf den nächsten Paukenschlag mit BLS vorbereiten – dort wird dann alles wieder gut…

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