wtf! – we love swiss culture!

Und damit ist durchaus nicht nur Musik gemeint, sondern auch die Meinungs- und Pressefreiheit, die Teilhabe an der direkten Demokratie, die humanistische Grundlage unseres Landes.

Danny Frischknecht

Was soll das? Machen die jetzt auch Politik oder Gesellschaftskritik oder was? Nein, keine Angst, ROCKNEWS wird nicht zu einem Politmagazin.
Als „Chef“ erlaube ich es mir jedoch hin und wieder, hier auch Dinge zu posten, die nicht direkt mit Konzerten, Interviews oder neuer Musik zu tun haben. Ich darf das, schliesslich bezahle ich den Scheiss hier ja 😂☠️🤘!

Aber eigentlich geht es ja doch um Musik, nämlich um Schweizer Musik. Dass uns dieses kleine Kackvirus, die daraus resultierenden Massnahmen und die mehr oder minder gehässigen Auseinandersetzungen dazu seit zwei Jahren das Leben schwer machen, hat auch darauf einen Einfluss. Negativ ist er, was Konzerte und Festivals angeht, weil die meisten ausgefallen oder verschoben worden sind. Durchaus positiv ist der Einfluss hingegen, was neue Musik anbelangt. Ganz viele Bands und Musiker haben geplante Veröffentlichungen vorgezogen, andere haben Musik herausgebracht, die gar nicht geplant war.

Das ist im Grundsatz wirklich positiv – ausser, man ist ein Webzine mit viel Leidenschaft und wenig Personal, das von Promoanfragen überschwemmt wird. Fünfte Coronawelle – dass wir nicht lachen! Rocknews wird seit beinahe zwölf Jahren fast täglich von einer Welle überschwemmt. Das wäre dann so etwa Welle 4380 – ungefähr. Da sich weder Musiker, noch Bands, Label oder Promoagenturen um 2G oder 3G kümmern, haben wir unser eigenes Massnahmensystem aufgebaut:

  • Schweizer Bands und Musiker liegen uns am Herzen und werden bevorzugt behandelt – ausser, sie sind grottenschlecht oder rassistisch.
  • Berühmte Bands besprechen wir, weil sie meist ihr Handwerk verstehen, gute Mucke machen und uns eine gewisse Aufmerksamkeit zukommen lassen.
  • Unbekannte oder neue Bands sind uns ebenfalls wichtig. Gerade von solchen Bands erhalten wir aber deutlich mehr Material, als wir bearbeiten können. Durchkommen ist aber möglich, wobei sich gute Infos, Kreativität oder Bestechung bewährt haben. Bei Bestechung gilt; Barbeträge unter Fr. 100.- nehmen wir gar nicht zur Kenntnis, Einladungen in Etablissements unterhalb von vier Sternen ebenfalls.

Also, liebe Musiker und Bands, meldet euch weiterhin fleissig und helft uns, unsere Arbeit effizient und gut machen zu können, indem ihr folgendes an promo@rocknews.ch liefert:

  • Musik, über die wir berichten sollen, am liebsten physisch per Post oder als Downloads, falls es nicht anders geht auch als Stream.
  • Lineup, Tracklist und Cover, Onlinelinks und Hinweise zu Label und Erscheinungsdatum möglichst gut aufbereitet, so dass möglichst wenig recherchieren müssen.

Ganz ehrlich? Ich freue mich darauf, dass wir irgendwann Welle 5000 erreichen und wissen, dass wir sie überleben – bleibt gesund!

«Rudelweise Ausrufezeichen, sind ein sicheres Indiz für jemanden, der seine Unterhose auf dem Kopf trägt» Terry Prachett.