Violent Storm – Cemetery Skyline in Luzern
Die Schüür Luzern wurde vergangen Sonntag in dichte Nebelschwaden, Melancholie, Düsternis und Atmosphäre gehüllt! Die nordische Supergroup Cemetery Skyline lud zum Stelldichein ein und sorgte gemeinsam mit D’OR und Royal Sorrow für einen wundervollen Konzertabend voller Emotionen und schweren Riffs.
Juwal Penner
Wie bereits im Vorbericht zu diesem wunderbaren Abend erwähnt, gehören Cemetery Skyline zu meinen Entdeckungen letztes Jahr, alles dank dem Greenfield. Die skandinavische Supergroup um Mikael Stanne beweist eindrücklich, dass sie im Gegensatz zu ihren anderen Bands auch anders können. Ich persönliche empfinde ihren Gothic-Rock als eine wunderbare Mischung aus Type O Negative und nordischer Düsternis, wie man sie von Bands wie Sentenced (Zufall? vermutlich nicht, da der Sentenced-Drummer Vesa Ranta hinter den Kesseln sitzt) nur zu gut kennt und liebt. Da sich meine Kamera an diesem Abend als nachwehen vom Bierunfall im Januar nun endgültig verabschiedet hat, würde ich sagen, war dieser Abend ein würdiger Abschluss. Doch nun zum Konzert selbst:
D’OR
Den Anfang des Abends machen die Lokalmatadoren von D’OR. Mit ihrem dreckigen, an 80er angelehnten Hard Rock zündeten die Luzerner das Feuer des Abends gehörig an. Die Band um Andy Dormann überzeugte mit intensiven Gitarrensolos, treibenden Schlagzeug, stimmungsvolle Melodien und einer starken Bühnenpräsenz. Wer die Leute von ihren anderen Bands kennt, weiss, dies ist ein starker Einstieg und immer ein Besuch an einem Konzert wert! Umbedingt reinhören und unterstützen!
Royal Sorrow
Nach der Umbaupause lassen die Finnen mit ihrem Messerscharfen, deutlich modernern, technischem und hochpräzisen Metal die Flamme definitiv nicht ausgehen. Schwere Grooves, atmosphärische Parts gepaart mit dem emotionalen Gesang von Sänger Markus Hentunen funktionieren hervorragend und verlieh dem Abend eine unglaubliche Dynamik. Für mich seit diesem Abend eine der spannendsten Newcomer der modernen Prog-Metal-Szene
Cemetery Skyline
Nun ist es endlich so weit, die Helden des Abends betreten die Bühne. Die Supergruppe, bestehend aus Mitgliedern von Sentenced, Omnium Gatherum, Amorphis und Dark Tranquility lässt einem ihre Erfahrung und liebe zur Musik richtig spüren. Epische Refrains, fesselnde Melodien, Melancholie wie sie nur der Norden darstellen kann, überzeugen einfach. Einfach hypnotisierend inkl. purer Gänsehaut! Wieder einmal schaffte es die Band Dunkelheit, Emotionen und Atmosphäre perfekt zu verbinden, ohne schwerfällig zu werden. Gerne mehr, gerne wieder! Wann kommt das nächste Album bitte?










































































