SINOPTIK – „Black Soul Man“

Psychodelisch, kraftvoll und überraschend – das aus der Ukraine stammende Trio Sinoptik präsentiert seine neue Single ‚Black Soul Man’ – und versteht den Song als Soundtrack für die Unterdrückten 

Sailor Entertainment


Die ukrainische Stadt Kiew brachte in den letzten Jahren einige herausragenden Bands hervor, allen voran JINJER und STONED JESUS. 

Als SINOPTIK sich 2014 gezwungen sahen, ihrer vom Krieg verwüsteten Heimatstadt Donetsk den Rücken zu kehren, beschloss das Trio sich in Kiew anzusiedeln. Seither haben sie mit Vorurteilen zu kämpfen und werden von vielen Einheimischen als Bürger zweiter Klasse angesehen, obwohl die Ukraine ihre Heimat ist. All diese Erfahrungen verarbeitet die Band in ihrer Musik und verschafft sich und ihrer Geschichte Gehör. 

Mit ihrer Kombination aus 70er Okkult Rock mit großem Stadionsound suchen SINOPTIK nach Erleuchtung und wollen damit nicht nur den Schmerz in ihrer Heimat, sondern auf der ganzen Welt lindern. Und den Anfang machen sie mit ihrer neuen Single ‚Black Soul Man’.

Sänger Dmitriy Afanasiev erzählt von seinem Umzug nach Kiev: 

„Wir mussten unser Zuhause verlassen und nach Kiev ziehen und dort wurden wir, obwohl wir Ukrainer sind, als Menschen zweiter Klasse behandelt. Viele Menschen wurden wie wir ausgegrenzt und unterdrückt, nur wegen ihrer Heimatstadt, ihrem Geburtsort. Man sagte uns, wir seien anders und dass der Ausbruch des Krieges unsere Schuld sei. Wir sahen uns mit radikaler sozialer Ausgrenzung und Ungleichheit konfrontiert, und das in unserem eigenen Land, von unseren eigenen Landsleuten. Wir sind uns durchaus bewusst, dass diese Unterdrückung von Politikern initiiert wurde und unterstützt wird, aber die Gesellschaft muss ihren Teil der Verantwortung tragen.“

Das Video zu ‚Black Soul Man’ erzählt die Geschichte eines mysteriösen Protagonisten, der Menschen wiederbelebt und ihnen somit eine zweite Chance auf ein besseres Leben gibt. Er glaubt an das Gute in allen Menschen und gibt ihnen die Möglichkeit, ihr Leben zu überdenken um anschließend besser zu machen. Und obwohl er getötet wird, macht er immer weiter in der Hoffnung, dass er irgendwann verstanden wird.

Lineup

Dmitriy Afanasiev – Gitarre, Gesang, Keyboard 
Ruslan Babayev – Schlagzeug
Aleksandr Savin – Bass