MFW zum Letzten – „Nothing But Thieves“

Unsere Bad Alice berichtet vom Abschluss der Winterthurer Musikfestwochen. Damit schliessen wir dieses Kapitel für dieses Jahr.

Text und Bilder „Bad“ Alice Malherbe

Zweitletzter Abend der Musikfestwochen in Winterthur – welche 2019 etwas vom Pech verfolgt waren. Nachdem bereits BEIRUT, der Headliner vom Sonntag, im Vorfeld wegen einer Kehlkopfentzündung des Sängers gezwungen war, das Konzert ab zu sagen – mussten sie am Samstag noch eine kurzfristige Absage von MADRUGADA hinnehmen. Auch hier fiel der Sänger wegen gesundheitlicher Gründe aus.

So mussten sich die Zuständigen MFW Verantwortlichen kurzfristig etwas einfallen lassen.
Wer wollte, konnte seine Tickets zurückgeben oder das spontan zusammengestellte Programm geniessen, welches nach den bereits offiziell gebuchten Bands EMILIE ZOÉ und NOTHING BUT THIEVES weiterging – mit den Winterthurer Bands HATHORS und GREATASSTITS – kostenlos. Winterthur – die Musikstadt mit viel Herzblut und Liebe für ihr eigenes Festival.
(https://hathors.bandcamp.com / https://www.facebook.com/greatasstits/ )

So waren dann auch die Gassen an diesem Samstag nicht leer. Schliesslich versprachen bereits die vorgängigen Bands viel Spass.

Rocknews war für NOTHING BUT THIEVES vor Ort. Die britischen Newcomer gastierten 2019 nur einmal in der Schweiz und zwar an diesem Samstagabend in Winterthur. Gut gelaunt startete die Band gleich mit einer rockigen Nummer.
Sänger Conor Mason überzeugte live absolut mit seinem Gesang – auch in den Momenten als er mit seiner Falsettstimme sang.
Er ging selber voll in der Musik auf. Wenn er gerade mal nicht singen musste, bewegte er sich mit teils geschlossenen Augen zur Musik.
Die beiden Gitarristen überzeugten ebenfalls mit ihrer Spielfreude und ihrer Performance.
https://www.nbthieves.com

Obwohl es immer mal wieder leicht regnete war die Stimmung auf und vor der Bühne gut. Die Musikfestwochen hatten die kurzfristige Absage gut bewältigt und es bleibt zu hoffen, dass die beiden Absagen kein allzu grosses Loch in die Einnahmen rissen.

Ein grosses Lob auch dem Deko- und Infrastruktur Team – welche die Altstadt einmal mehr mit viel Herzblut in ein inspirierendes und schönes Festival Gelände verwandelte. Hier noch einige Impressionen davon: