GREENFIELD Gratistickets sind weg…

Wir haben in stundenlanger Nacharbeit Mails sortiert und intensiv besprochen…

Danny Frischknecht

Und wir können euch sagen, wir haben es uns nicht leicht gemacht. Da waren die absolut untauglichen Begründungen mit Selbstanklage, den Termin verpasst zu haben oder die Bemerkung, man habe „zu der Zeit eh grad Urlaub“.
Deutlich mehr Eindruck hinterliessen Begründungen wie jene von Yvonne:

„Weil ich beim Casting für den letzten Fisherman’s Friends Spot aufgrund meiner zierlichen Stimme abgeblitzt bin. Ich würde es appreziieren, wenn ich ein Festival lang mit Bier, Zigaretten und Metal Musik die Seele bis zur totalen Heiserkeit rausschreien kann.
Toi Toi Toi an mich 😉“

Daneben waren auch absolut nicht jugendfreie Mails, die wir in unserem seriösen Magazin…
…natürlich in voller Länge abdrucken:

Hallöchen!
Ihr habt noch nicht genug dämliche Begründungen, warum die ein oder andere Person von Euch aufs Greenfield geschickt werden soll?
Ok, dann kommt hier die ultimative Begründung: Wegen Erektionsproblemen. Ja, sowas in der Art gibts auch beim weiblichen Geschlecht, und Schuld daran hat (wie soll es anders sein) die Männerwelt. Oder das, was von ihr übrig geblieben ist.
Wenn man sich deshalb selbst vom Paarungsmarkt nimmt, stellt sich natürlich die Frage, was einen überhaupt noch aufgeilen kann. Da bleibt nicht mehr viel übrig. Der Kontostand ist es nicht, das dreckige Auto erst recht nicht, und die Aussichten auf die Steuererklärung auch nicht.
Zwei Dinge gibts da noch, die mein Herzelein zum hüpfen bringen. Das ist zum einen der akustische Reiz melodischer Stromgitarrenmusik sowie zum anderen die visuelle Wahrnehmung der Alpen! Berge! Hach! (Schon mal was von Montan-Orgasmus gehört?).

Jedenfalls gibt es laut Zuegenaussagen genau diese beiden Reize beim Greenfield. Und ich würd mich freuen, dies erleben zu können und evt. genau davon ein feuchtes Höschen zu bekommen. Und nicht wieder von einer Blasenentzündung…. 
Ich hoffe, ihr konntet ein wenig darüber lachen 😉

Konnten wir, und Ullis Mail hat es nur ganz knapp nicht auf die ersten zwei Plätze geschafft. Dort haben wir nämlich zwei Schwerpunkte gesetzt; einen kulturellen und einen sozialen.

And the winners are:

Kulturell?

Lest euch die Begründung des einen Gewinners Patrick „Cheers“ Röthlisberger:

„Hey🤘
Isch ja scho gli wider so wit u wie au Jahr ab uf Interlake
as Greenfield. Werum sött i die Tix gwinne?
Isch scho äs paar jährli här da hani z Nacht so um die Drü bim ne Energygetränke Härsteuer z Whirlpool wider in Betrieb weue nä. Z loufe hanis bracht u i däm Momänt
woni d Shorts am ab zieh bi häscherets. Zwe Securitranse chlepfe mi ufe Bode u montiere mir rächt fescht a zoge Kabubändeli u begleite mi zumne Hingerusgang. Schnide mir Kabubändeli düre Schiesse mer d Chleider hinge noche u brüelle so Bursch für di isch s Greenfield glofe. Rund ums Gländ a Houptigang glüffe ä nöie Schegg zaut u witer ischs gange. Morau vor
Gschicht bruche mängisch zwöi Tix. 😉 Cheers 🍻“

Ich habe nicht alles auf Anhieb verstanden, war beim Lesen aber seltsam erregt. Wer uns zu dieser Mail eine leicht verständliche, hauchdeutsche Übersetzung liefert, kann bei mir am Greenfield ein verdientes Bierchen abholen: einfach Übersetzung zuschicken, Name und Handynummer drauf, damit wir zusammenfinden 😉!

Sozial?


In dieser Kategorie gab es auch zwei Begründungen, die nahe beieinander lagen. Letztlich haben wir den Patrick, der seinen Kollegen nach 64 Wochen Militärdienst ans Greenfield einladen wollte, knapp übergangen.
Wenn der Begriff nicht so abgelatscht und missverständlich wäre, würde ich die folgende Mail als „süss“ bezeichnen. Eben weil er so abgelatscht und missverständlich ist; die Mail ist wirklich süss.
Sie kommt von unserer zweiten Siegern Nina Rieser aus der Ostschweiz:

„Hallo zämme
Ich würdi mi mega über die Tickets freue, damit ich min Fründ as Greenfield iilade cha.
Er isch sitm Herbst a sim Bachelor dra und er schaffed so hert für da Studium (sin Noteschnitt isch au mega), das er fasch nie Ziit het für öppis anders. Au gemeinsami Wucheend werdet öfters gstriche, damit er a sim Studium schaffe chan. Ziit füren Nebejob chame do sowieso vergesse.
Darum würi ihm da Ticket vo herze gönne, da er bis zum Greenfield na soo viel Arbete abgeh mue und nachher da richtig gnüsse chönti.
Liebi Grüess
Nina“

Noch mehr Bier! Wenn sich die Sieger am GF bei mir melden und für ein Bildchen vorbeikommen, erhalten sie natürlich ebenfalls ein Bier!