ENGST und BETONTOD liefern sich heisses Duell

Mein erstes Konzert ohne die Begleitung der anderen Hälfte, des dynamischen Rocknews-Paares.

Text: Natalie Pfund | Bilder: Marc Fuhrer / Plekvetica

Aber auch wenn der liebe Lars nicht mehr dabei ist, ging es doch gemeinsam ans Konzert nach Zürich ins Dynamo. Nach Einlass, ging es mal wieder ans Hallo sagen. Nach einer kleinen Runde und aufgetankt erwarteten die Fans, sowie ich auch, sehnsüchtig den ersten Act.

ENGST

Die gut 2-jährige Berliner Band ENGST, bestehend aus 4 Personen, zeigten an diesem Sonntag Alles, was sie zu bieten hatten. Ihr unkonventioneller Mix aus deutschsprachiger Rockmusik, einer würzigen Prise Punkrock und Pop-Elementen prägt die Band. Der Name der Band ist abzuleiten vom Nachnamen des Frontmannes und Sänger Matthias ENGST, und  so zeigte er uns, dass die Herren Laune ins Dynamo bringen können.
Sie liessen die Fans feiern und sich zujubeln, ihnen stand die Freude beinahe ins Gesicht geschrieben. Nach etwa 2/3 des Acts musste Flüssigkeit aufgetankt werden. Ich stellte mich ins Fumoir und sah auf einmal ohne Sichtbehinderung auf die Bühne. Von da oben fiel mir auch auf, dass es recht voll war und das, obwohl die Vorband ENGST noch „nicht“ bekannt ist in der Schweiz. Sie bauten die Bühne ab nach 40 Minuten, was für mich hiess, der erste Teil des Abends war um. Zu schade denn die Berliner waren echt gut.

ENGST sind:

Matthias Engst | Gesang
Ramin Tehrani | Gitarre
Chris Dumhard | Bass
Yuri Cernovlov | Schlagzeug

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BETONTOD

Die deutsche Punkrock-Band aus Rheinberg bei Düsseldorf betrat die Bühne unter tosendem Jubel und lautem Klatschen. Sie legten sogleich los und zeigten eine gute Show, ich sah BETONTOD zum ersten mal Live und war begeistert von der Show.
Die Party und Sauflaune, mit welcher die Rheinberger die Fans ansteckten, war überwältigend. Das Dynamo war echt gut gefüllt, die Pitts wurden sehr schnell angezettelt und der eine oder andere blickte etwas zu tief in sein Bier.
Ich verschwand nach etwa der Hälfte aller Songs ins Fumoir, weil es mir vor der Bühne etwas zu kuschlig wurde. Ich konnte jetzt alles sehen und genoss bei einem Bier den Rest des Konzertes, aber nicht nur für meinen Geschmack war das Konzert viel zu schnell zuende. Die eineinhalb Stunden waren rasant um, die fünf Herren bedankten sich und zogen voller Stolz ab.

BETONTOD sind:

Gesang – Oliver Meister (Meister)
Gitarre – Frank Vohwinkel (Eule)
Gitarre – Mario Schmelz
Bass – Adam Dera (Ado)
Schlagzeug – Maik Feldmann

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