Bist deppart? – DEF LEPPARD

Bist deppart? – DEF LEPPARD

Wer eine Band liebt, wird ihre Konzerte auch bei Sturm und Regen besuchen – das konnten die Fans von DEF LEPARD am vergangenen Sasmatg beweisen.

El Jefe

„Land unter“ sagt man im hohen Norden, wenn die Flut eine Gegend unter Wasser setzt. Ganz so schlimm war es in Zürich nicht, und trotzdem stand das Wasser teilweise in den Strassen, der öffentliche Verkehr fiel aus und Menschen wurden verletzt.
Wir hatten es nur noch mit fleissigem Regen zwischen Parkhaus und Hallenstadion zu tun – also halb so wild.

Vor DEF LEPPARD spielten EXTREME, dann traten die Altmeister ihren Job für diesen Abend an. Grundsätzlich kann man sagen, sie haben abgeliefert. Eine Auswahl von Tracks, die sowohl die Fans als auch die anderen BesucherInnen erfreut haben dürften – selbstverständlich auch mit Hits wie „Pour some sugar on me“, „Rock Of Ages“ oder „Hysteria“.

Was wieder einmal richtig nervig war; die Fotoregeln zwangen uns zur „front of house“ also nach hinten ans Mischpult. Warum das nervt? Weil es einfach keine guten Fotos gibt. Da schleppst due eine Linse mit gewaltiger Brennweite und entsprechender Grösse sowie ein Einbeinstativ mit und kannst dann trotzdem nur mehr oder weniger langweilige Frontaufnahmen machen. Die mögen als Passbilder genügen, als Stimmungsbild eines Konzertes taugen sie nur bedingt.
Meine Wenigkeit – und ganz viele andere Fotografen verstehen die Beweggründe dahinter nicht. Warum will eine Band mittelmässiges Fotomaterial von den „Profis“ und akzeptiert Aufnahmen mit dem Handy aus der ersten Reihe? Da wäre es konsequenter, zu sagen; „no photos“. Klar versuchen wir, aus den Photos am Ende das Beste zu machen. Ihr könnt euch selber ein Bild darüber machen.

Was bleibt? EIn richtige gutes Konzert auf einem Niveau, das ich in den letzten Jahren bei DEF LEPPARD stabil erlebe – im Gegensatz zu MÖTLEY CRÜE…

Trotz eines bisschen Ärgers – vielen Dank an Goodnews Productions, dass ihr das Konzert ermöglicht habt und wir so gut betreut wurden, wie wir es von euch gewohnt sind.